Wasseraufbereitung für Dichtigkeitsprüfanlagen Automobile ohne Chemie und Ozon

Wasseraufbereitungsanlage  DW 50

In der Automobilindustrie werden sehr unterschiedliche Prozesswässer benötigt und es fallen entsprechend Abwässer an. Aufgabe ist, diese kosten- und umwelteffizient aufzubereiten und möglichst wieder verwendbar zurückzugewinnen.

Eines der Hauptprobleme ist die hohe Keimbelastung, die nur mittels Chemie ( Biozide) oder Ozon halbwegs in den Griff zu bekommen ist.

Wirkungsweise
Biozide ­reagieren mit Bestandteilen der Zellen der Schadorganismen, indem z.B. Reaktionen mit –SH (Thiol)- oder –NH (Amin)-Gruppen von Proteinen, Aminosäuren oder Nukleinsäuren stattfinden (z.B. Isothiazolidine, Aldehyde, Oxazolidine u.a.), indem sie die Zellmembranen auflösen (z.B. quarternäre Ammoniumverbindungen , Phosphonium-Verbindungen u.a.) oder indem sie oxidierende Eigenschaften entwickeln und die Zellen durch Bildung von freien Radikalen zerstören (z.B. Peroxide, Chlor und Chlorverbindungen, Jod u.a.). Die Wirkungsweise beschränkt sich nicht nur auf die Zellen von Schadorganismen sondern gilt ebenfalls für Zellen von Mensch, Tier und Pflanze.

Übertragung auf den Menschen

Die Übertragung dieser Bakterien auf den Menschen geschieht vor allem durch das Einatmen von  Aerosolen, die mit den Bakterien  kontaminiert sind. Solche Aerosole entstehen beim Duschen, bei der Luftbefeuchtung in den Wäscherkästen der Klimageräte, bei Wasserfontänen, in Whirlpools, beim Kühlen der Luft in Kühltürmen, bei Arbeiten mit Hochdruckreinigern, in der Glas verarbeitenden Industrie – um nur wenige Beispiele zu nennen.

Auch die im Wasser befindliche Chemie wird durch die Aerosole eingeatmet und kann zu gesundheitlichen Problemen führen.

Durch den Einsatz der Wasseraufbereitungsanlagen der Mundus Fluid AG bei Neu- oder Altanlagen gibt es diese Probleme nicht mehr.

In Zukunft werden neue normative Vorgaben, wie sie derzeit bereits in Osterreich (ONORM B 5107*) existieren, die hygienischen Anforderungen an das Betriebswasser konkretisieren, um eine Gesundheitsgefährdung des Betriebspersonals und der Kunden auszuschliesen. Die ONORM B 5107 ist die bisher in Europa einzige Vorgabe zur hygienischen Charakterisierung von Betriebswasser in Waschanlagen.