Wasseraufbereitung für Alten- und Pflegeheime

Sauberes und hygienisch einwandfreies Wasser durch die UV und Ultraschall Wasseraufbereitungsanlage für Alten- und Pflegeheime.
AquaFourLight DW 10 der Mundus Fluid AG.

Eine neuartige Technologie zur Trinkwasserdesinfektion für Alten- und Pflegeheime „ohne Chemie oder Ozon“.

Gesundheitsrisiko Legionellen

Hygienisch einwandfreies Wasser  durch die Trinkwasser-Desinfektionsanlagen für Alten- und Pflegeheime der Mundus Fluid AG

Legionellen

Das Innere unserer Wasserleitungen ist voller Leben. Im fließenden Wasser finden sich verschiedenste Mikroorganismen, auf den Rohrwänden leben innerhalb eines festen Ökosystems, eingebettet in einem gallertartigen Biofilm Einzeller, Bakterien und Pilze. Die meisten dieser Mikroorganismen sind für den Menschen allerdings harmlos und werden auch nicht bei den üblichen Methoden zur mikrobiologischen Kontrolle von Trink- und Betriebswasser erfasst. Jedoch können sich insbesondere bei alten, inkrustierten Rohrleitungen Bakterien einnisten, die für den Menschen ganz und gar nicht harmlos sind. Neben den überall im Wasser vorkommenden Pseudomonas aeruginosa, Bakterien, die für verschiedenste Infektionen wie z.B. Wundinfektionen, Außenohrentzündungen, Harnwegsinfektionen oder Enterokolitis verantwortlich sein können,  befinden sich in den meisten Wasser führenden Systemen Legionellen in variierenden Konzentrationen.

Ddie erst im Jahr 1976 entdeckten Legionellen gehören zur wissenschaftlichen Gattung Legionella mit insgesamt 48 Arten, wovon die Art Legionella pneumophila die bekannteste ist. Die von ihnen verursachten Erkrankungen sind das Pontiac-Fieber, eine grippeähnliche Erkrankung mit Kopf-, Glieder- und Brustschmerzen, Husten und Fieber, sowie die Legionellose,  eine sehr schwere, häufig tödlich verlaufende Lungenentzündung. Betroffen sind vor allem Menschen, deren Abwehrleistungen nicht in vollem Maße intakt sind, wie bei alten Menschen oder Menschen mit anderen Grundkrankheiten.

Vorkommen von Legionellen

Die natürlicherweise in Bächen, Seen, Grundwasser, feuchten Böden und Schlämmen vorkommenden Bakterien haben sich über die zentralen Wasserleitungsnetze in alle Bereiche mit künstlichen Wassersystemen ausgebreitet. Hierzu gehören nicht nur die Trinkwasserleitungen, sondern auch Befeuchtereinrichtungen in Klimaanlagen, Kühltürmen oder Schwimmbäder. Entscheidend für die Vermehrung und das Überdauern dieser Bakterien sind die Biofilme, die den Bakterien nicht nur optimale Bedingungen bieten, sondern ihnen Schutz gewähren, insbesondere auch gegen chemische Desinfektionsmittel wie z. B. Chlor. Warmwasserleitungen sind dabei deutlich stärker kontaminiert als Kaltwasserleitungen.

  • Warmwassererzeugungs- und -verteilungsanlagen
  • Schwimmbädern
  • Luftwäschern in Klimaanlagen
  • Kühltürmen
  • Krankenhäusern und Schulduschen
  • Wannenbäder/Stationsbäder
  • Totleitungen
  • Stichleitungen
  • Wassertanks

Übertragung auf den Menschen

Die Übertragung dieser Bakterien auf den Menschen geschieht vor allem durch das Einatmen von  Aerosolen, die mit den Legionellen kontaminiert sind. Solche Aerosole entstehen beim Duschen, bei der Luftbefeuchtung in den Wäscherkästen der Klimageräte, bei Wasserfontänen, in Whirlpools, beim Kühlen der Luft in Kühltürmen, bei Arbeiten mit Hochdruckreinigern, in der Glas verarbeitenden Industrie – um nur wenige Beispiel zu nennen. Insofern müssen insbesondere die wasserführenden Systeme in Sanatorien, Kliniken, Altenheimen, Zahnarztpraxen wegen des stärker gefährdeten Nutzerkreises und in Hotels und Sportstätten sowie  auch in Produktionsstätten mit jeglicher Form der Wasserstrahltechnik frei von Legionellen sein und ständig  überwacht werden.

Zentrale Warmwasserversorgung

Eine zentrale Wasserversorgung besteht aus Stichleitungen, Zirkulationsleitungen, Zirkulationspumpe, Speicher, Regelung, Wärmeerzeuger und Kaltwasserzulauf:

Wasserverteilung -IDEALZUSTAND-

  • übersichtliches, kontrollierbares System
  • Speicherung des Heißwasser bei Temperatur 60°C°
  • Heißwasserspeicher – dem Verbrauch angepasst
  • gute Zirkulationsleitung (1 min)
  • ausreichende Isolierung von Kalt- und Warmwasserleitungen
  • regelmäßige Pflege von Wasserauslässen, Armaturen, Duschschläuchen, -köpfen
  • Wartung und Reinigung des Warmwasserspeichers

Wasserverteilung -REALITÄT-

  • Warmwasserspeicher – überdimensioniert
  • Totleitungen
  • Gebäude (-teile) mit Stichleitungen versorgt
  • Warmwasserspeicherung bei Temperatur <50°C°
  • ungenügende Isolierung (Kalt-, Warmwasserleitungen)
  • unsystematische Leitungsnetzerweiterungen
  • Zirkulationspumpen nicht ausreichend
  • keine Reinigung von Wasserarmaturen, Speichern
  • verstärkte Biofilmbildung
  • Zusatz von Chemikalien (Korrosionsschutzmittel)

Gerade die realen Bedingungen in den Wasserverteilungssystemen fördern die Ansiedlung von Legionellen und führen zu einer Gefährdung der Nutzer.

Maßnahmen zur Bekämpfung des Legionellenwachstums

Der Gefährlichkeit der Legionellen und auch Pseudomonas aeruginosa in den Versorgungssystemen für den Menschen wird in der Trinkwasserverordnung in verschiedenen Paragraphen Rechnung getragen. Die dauerhafte Bekämpfung der Legionellen mit chemischen Desinfektionsmitteln wie die in der Trinkwasserverordnung zugelassenen Chlor- oder Ozonverfahren zeigen im allgemeinen nur geringen Erfolg.

Die Mundus Fluid AG hat ein neues Verfahren zur Wasseraufbereitung entwickelt, mit dem es gelingt, Pilze und Bakterien, besonders Legionellen und Pseudomonaden, bis unterhalb der Nachweisgrenze von 1 KBE/ml zu reduzieren. Die auf UV-Licht und Ultraschall beruhende, patentierte  Technik ist in der Lage, das Infektionsrisiko ohne Einsatz chemischer Desinfektionsmittel  zu minimieren, wobei gleichzeitig  die Vorlauftemperatur von 70° auf ca.<50° C gesenkt werden kann.

Anwendungsgebiete

  • Krankenhäuser, Alten- und Pflegeheime
  • Hotel- und Ferienanlagen
  • Wohnanlagen
  • Passagier- und Handelsschifffahrt
  • Öffentliche Einrichtungen
  • Industrie und Gewerbe

Vorteile der Mundus Fluid-Technologie

  • Optimale Entkeimung
  • Schonende Wasseraufbereitung, die den Einsatz von Chemikalien ersetzt (wie z.B. Chlorung) und die Beimischung von Mineralien überflüssig macht
  • Keine Geschmacksveränderung des Wassers
  • Hohe Wirtschaftlichkeit durch geringe Betriebs- und Wartungskosten
  • Einfache Bedienung und hohe Betriebssicherheit durch permanente
    sensorische Systemüberwachung
  • Anwendungsbereich je nach Reaktortyp und Durchflussmenge  in trüben Wässern
    bis ca. 22 SSK (spektraler Schwächungskoeffizient)