Sie haben Probleme mit verkeimtem Trinkwasser oder Brauchwasser?

Die Trink-und Wasserdesinfektionsanlagen
der Mundus Fluid AG: Eine Technik aus
UV-Licht und Ultraschall.
Kein Einsatz von Chemie und Ozon!
Die neue Ultra 2 Technologie
mit unseren Geräte Typen:

Herkömmliche Anlagen, durch die Wasser auf physikalischem Wege desinfiziert wird, verwenden meistens UV-Licht. Die neue Mundus Fluid Technologie dagegen kombiniert  UV-Licht mit einer neuen Ultraschall-Technik im Megahertz-Bereich. Dieses Verfahren ist einzigartig und hocheffizient und  erzielt eine deutlich bessere Leistung als herkömmliche Verfahren.  Ultraschall, der neben der UV-Strahlung zur Desinfektion eingesetzt wird, verstärkt den Effekt des Lichtes. Durch den Schall entstehen im Wasser mikroskopisch kleine Kavitationsblasen. Bei deren Implosion (plötzlicher Zusammenbruch)  kommt es zu hohem Druck und zu hohen Temperaturen. Dieses führt zu einer Abtötung von Mikroorganismen und Inaktivierung von Viren.

Biozid- Einsatz zur Aufbereitung und Konservierung von Wasser

Definition

Biozide sind Stoffe oder Stoffzubereitungen, „die dazu bestimmt sind, auf andere Art als durch physikalische oder mechanische Einwirkungen Schadorganismen zu zerstören, abzuschrecken, unschädlich zu machen, ihre Wirkung zu verhindern oder sie in anderer Weise zu bekämpfen“ (Biozid Verordnung EU Nr. 528/2012). Biozide finden vielfach Anwendung z.B. bei der Schädlingsbekämpfung, bei der Konservierung von Lebensmitteln, Kosmetika, Gebrauchsgegenständen, Metallbearbeitungsflüssigkeiten, Farben und Lacken, als Antifouling-Produkte, zur Desinfektion von Trinkwasser (hier gilt die Trinkwasserverordnung vom 13.12.2012), Betriebswasser wie Reinigungswasser, Befeuchterwasser in Klimaanlagen oder Kühlwasser. Derzeit sind ca. 50000 Produkte auf dem Europäischen Markt. In Betriebswässern, die nicht für den menschlichen Gebrauch bestimmt sind, werden neben Chlor und Chlorverbindungen oder Peroxiden häufig Isothiazolidine eingesetzt. Diese Biozide verhindern ein Aufkeimen im Wasser, Biofilmbildung und je nach Einsatzkonzentration desinfizieren sie das Wasser.

Wirkungsweise

Biozide ­reagieren mit Bestandteilen der Zellen der Schadorganismen, indem z.B. Reaktionen mit –SH (Thiol)- oder –NH (Amin)-Gruppen von Proteinen, Aminosäuren oder Nukleinsäuren stattfinden (z.B. Isothiazolidine, Aldehyde, Oxazolidine u.a.), indem sie die Zellmembranen auflösen (z.B. quarternäre Ammoniumverbindungen , Phosphonium-Verbindungen u.a.) oder indem sie oxidierende Eigenschaften entwickeln und die Zellen durch Bildung von freien Radikalen zerstören (z.B. Peroxide, Chlor und Chlorverbindungen, Jod u.a.). Die Wirkungsweise beschränkt sich nicht nur auf die Zellen von Schadorganismen sondern gilt ebenfalls für Zellen von Mensch, Tier und Pflanze.

Adapation und Resistenz

Neben dem häufig wenig bekannten Gefährdungspotenzial für Mensch, Tier und Umwelt zeigt sich bei verschiedenen bioziden Stoffklassen insbesondere bei Langzeiteinsatz oder Unterdosierung der Mittel eine Unempfindlichkeit (erhöhte Widerstandskraft) von Mikroorganismen bis hin zur tatsächlichen Resistenz. Ist die Unempfindlichkeit Folge einer Anpassung (Adaptation) an ein Produkt, die meist temporär wirksam ist, d.h. wenn es keinen Kontakt mit dem Produkt mehr gibt, verliert sich die Unempfindlichkeit, so ist die Resistenz eine genetisch verankerte Eigenschaft. Diese Eigenschaft kann genetisch auf andere Mikroorganismen übertragen werden, mit der Folge, dass eine gesamte Population von Mikroorganismen z.B. in einem Biofilm in kurzer Zeit resistent gegenüber einem Produkt geworden ist. Biozid-Adaptation spielen in der betrieblichen Anwendung eine große Rolle, da der Mechanismus relativ unspezifisch ist und es zu Kreuzadaptationen mit anderen bioziden Produkten kommen kann bis hin zu Kreuzreaktionen mit antimikrobiellen Wirkstoffen. Das heißt, dass bei der Übertragung von Genbruchstücken (z.B. Plasmiden), auf denen eine Biozid-Resistenz kodiert ist, gleichzeitig eine dort kodierte Antibiotika-Resistenz übertragen werden kann. Letzteres kann bei der antibiotischen Therapie von kranken Menschen oder Tieren verheerende Folgen haben. Bekannte Resistenzen finden sich bereits gegenüber quarternären Ammoniumverbindungen, Triclosan, Silber und Quecksilber, Adaptationen sind besonders beim Einsatz von Aldehyden bekannt.

Prüf- und Genehmigungsverfahren

Die biozide Eigenschaft jedoch beschränkt sich nicht nur auf Schadorganismen sondern beeinflusst (z.B.allergieauslösend) oder je nach Einsatzkonzentration schädigt auch alle lebenden Zellen von Mensch, Tier, Pilzen und Bakterien. Insofern besteht beim Einsatz von Bioziden ein Risiko für Mensch, Tier und Umwelt. Um zu gewährleisten, dass die in der EU hergestellten und vertriebenen Biozide und Biozidprodukte nur ein geringes Risiko für Mensch, Tier und Umwelt beinhalten, wird in der Biozidverordnung ein Genehmigungsverfahren vorgeschrieben, bei dem der Hersteller nachweisen muss, dass das Produkt nur ein geringes Gefährdungspotential aufweist.

Laut einer Studie des Bundesinstituts für Risikobewertung erfüllen jedoch derzeit lediglich 42% von 2000 geprüften Bioziden die Anforderungen . Das bedeutet, dass das Gefährdungspotential für Mensch, Tier und Umwelt bei vielen Produkten nicht ausreichend untersucht und deklariert ist (Ärzteblatt 17.08.2015). Das Prüf- und Genehmigungsverfahren ist ferner sehr kostenintensiv, d.h. es müssen für eine europaweite Zulassung mit Kosten in Höhe von ca. 200.000.-€ zu rechnen sein (Chemikalien-Kostenverordnung v. 23.08.2014), was dazu führen wird, dass eine große Zahl von Biozidprodukten vom Markt verschwindet und der weitere Einsatz von Biozidprodukten ebenfalls eine nicht unerhebliche Kostensteigerung erfährt.

Minimierungsgebot und Alternativen

Gerade der für Mensch und Tier nicht risikofreie Einsatz und auch die mögliche Resistenzbildung erfordert sorgfältige Prüfung, ob nicht andere Methoden, insbesondere physikalische Methoden gleiche Ergebnisse erzielen wie das chemische Mittel. Deswegen wird in der Biozidverordnung wie auch im Chemikaliengesetz vom 28.08.2013 ein Minimierungsgebot vorgegeben. Dieses Gebot folgt der Nachhaltigkeitsstrategie, da Biozide potenziell gefährlich für Mensch und Umwelt sein können. Die Nachhaltigkeitsempfehlung der Bundesregierung fordert, dass nur Produkte und Methoden eingesetzt werden dürfen, um „für jedermann, jetzt und in der Zukunft, eine gute Lebensqualität zu erhalten und wo möglich zu verbessern (Bundesregierung 2002) oder „die die Bedürfnisse der Gegenwart befriedigt, ohne zu riskieren, dass künftige Generationen ihre eigenen Bedürfnisse nicht befriedigen können“ (Brundtland-Bericht 1987). Das bedeutet, wenn eine in der Wirkung gleichwertige oder bessere Methode bekannt ist, die jedoch nicht auf der Basis des Einsatzes von Chemikalien beruht und eine Nachhaltigkeit gewährleistet, muss diese Methode auch eingesetzt werden. Alle Empfehlungen des Umweltbundesamtes, des Bundesinstitut für Risikobewertung und der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und –medizin weisen dringlich auf dieses Minimierungsgebot hin. Alternative Methoden bei Wässern sollten dann der Einsatz von Filtration, ultraviolettem Licht oder Ultraschall sein.

PD Dr. R. Holländer

Keimfreies Trinkwasser und keimreduziertes Brauchwasser für unsere Welt!


Imagevideo

Der neue Mundus Fluid Imagefilm zur Ultra 2 Technologie: Hier geht es zum Imagefilm

In der KTL im Daimler Werk Bremen ist es der Mundus Fluid AG mit ihrer Technologie gelungen, das Wasser in dem Reinigungsbädern, ohne Zusätze und ohne Reinigung des Bades, in der Gesamtkeimzahl ständig in den Bereich 1000 KBE/ml zubringen. Ein Biofilm war nicht mehr vorhanden!


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Über die Mundus Fluid AG

Die 2008 gegründete Mundus Fluid AG mit Sitz in Bremen hat sich auf die Entwicklung von Anlagetechnologien im Bereich Wasseraufbereitungsanlagen insbesondere durch den Einsatz von Ultraschall und UV-Licht spezialisiert. Weitere Geschäftsfelder finden sich in der Forschung, Entwicklung und Beratung für die Bereiche der Wasser- und Luftfilter-Technologien. Das Unternehmen beschäftigt Mitarbeiter in den Bereichen Entwicklung, Konstruktion sowie im Bereich der Herstellung von Prototypen. Des Weiteren sind anerkannte Persönlichkeiten auf dem Gebiet der Analyse von Flüssigkeiten und Luftpartikel für das Unternehmen tätig. Alle im Unternehmen tätigen Entwickler weisen eine jahrelange Erfahrung im Bereich der Medizintechnik  der Wasser und Abwassertechnik, sowie dem Vertrieb von neuen Technologien auf. Die Mundus Fluid AG deckt folglich sowohl den labortechnischen als auch mechanischen Part der Entwicklungen ab und nutzt so besonders die aus dem Zusammenschluss entstehenden Synergien. Zu den Aufgaben und Zielen der Mundus Fluid AG gehören das Aufspüren innovativer Technologien, Entwicklungsarbeit zu leisten, Prototypen zu konzipieren und zu bauen sowie die Suche nach leistungsfähigen Partnern für die Produktion und den Vertreib der zur Marktreife gebrachten Technologien. Der Verkauf von Produktions- und Vertriebslizenzen wird dem Unternehmen die Zukunft sichern, was die Entwicklung weiterer Umwelttechnologien ermöglicht.

Unser Produktions- und Vertriebspartner Eltesan

Eigene Softwareentwicklung, Gehäuse- und Geräteherstellung

Weitere Informationen zu unserem Vertriebspartner Eltesan finden Sie auf: www.eltesan.com

Unser Partner

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